Uni und Studium

Das Studium beginnt

Wenn man zum ersten mal als ehemaliger Abiturient das vertraute Heim verlässt und in seine eigenen vier Wände zieht, die meistens auch nich größer sind als das Zimmer bei den Eltern war, das man zuvor beschlafen hat und trotzdem noch einen Herd, Ofen und Bad im neuen Lebens-Raum hat, dann blickt man das erste mal in das Gesicht des wahren Lebens.

barbeque

Viele Konfrontationen mit den organisatorischen Dingen des Lebens treten auf und fressen mehr Zeit als man vermutet hat und einem lieb ist. Da fängt es schon an, wenn man sich mehrmals die Woche zum Einkauf aufmacht, da man immer nur bedingt Lebensmittel transportieren kann, so ganz ohne Auto.

Nudeln, Reis und Toastbrot ist der inbegriff jedes perfektionierten Studentenlebens, wobei ich auch schon Stories gehört habe von studentischen Lebenskünstlern, die nur auf Toast und Nutella schwören, Vitamine überbewertet!

Im Falle der Abwesenheit von Spühlmaschine und Waschmaschine wird es haarig. Ohne die Spühlmaschine kommt nämlich regelmäßig der Einsatz der Spühle zum spühlen vor, oder aber auch nicht. Wenn sich nämlich irgendwann die Stappel Teller und Becher stauen und drohen zu kippen und in sich zusammenzukrachen wie ein Kartenhaus, dann ist da jemand nicht einfach zu faul, nein, er befindet sich studentisch in seiner mentalen Mitte und hat zu sich selbst gefunden. Er oder sie ist aufgegangen im der studentische Identität und kostet diese nun vollends aus.

Da darf das abendliche Pils nicht fehlen oder eher ein oder 6er Pilz.

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